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Zcash-Gründer Zooko Wilcox plädiert für Wechsel zum Proof-of-Stake-Konsensmechanismus

Zcash-Gründer Zooko Wilcox hält es für notwendig, von einem Proof-of-Work-Konsens zu einem Proof-of-Stake-Konsens zu wechseln
Er sagte, Proof-of-Work habe zu viele Schwachstellen, Proof-of-Stake sei wesentlich sicherer

Zcash-Gründer und Satoshi Nakamoto-Mitarbeiter Zooko Wilcox möchte Zcash voranbringen, indem er empfiehlt, vom Proof-of-Work-Konsensmechanismus zu einem Proof-of-Stake-Mechanismus überzugehen. Wenn der Übergang erfolgreich ist, werd er auch erhebliche Auswirkungen auf Bitcoin haben, wenn man die enge Beziehung zwischen Zcash und Bitcoin bedenke. Zcash läuft auf der Codebasis von Bitcoin. Sowohl Zcash als auch BTC haben ähnliche Merkmale, etwa die Begrenzung der Zahl der Münzen. Trotz dieser Verwandtschaft sind die beiden Kryptowährungen in Bezug auf ihren Wert und ihre Akzeptanz weit voneinander entfernt. Die Zcash-Münze ZEC wird derzeit mit 114,85 Dollar gehandelt,  Bitcoin mit 38.056 Dollar. Während Bitcoin täglich etwa 250.000 Transaktionen verarbeitet, sind es bei Zcash etwa 4.000.

Proof-of-Stake kontra Proof-of-Work

Für den Betrieb von Proof-of-Work ist energieaufwändige Hardware für Millionen Dollar erforderlich. Proof-of-Work erfordert außerdem extrem viel Energie, was sich auf die Gewinne der Miner auswirkt, und die Zahl der Transaktionen, die das Netzwerk gleichzeitig verarbeiten kann, ist begrenzt. Das Proof-of-Stake-Verfahren hingegen ist schneller und leichter.

Die Bitcoin-Blockchain ist der ursprüngliche Verfechter des Proof-of-Work-Verfahrens. Die Blockchain benötigt etwa 10 Minuten, um Transaktionen zu bestätigen. Außerdem kann die Blockchain nur etwa sieben Transaktionen pro Sekunde verarbeiten. Infolgedessen sind die Transaktionsgebühren auf der Bitcoin-Blockchain in den letzten Jahren stark angestiegen.

Der verbesserte Konsensmechanismus, Proof-of-Stake, bietet ein faireres Mining-System, skalierbare Transaktionen und eine geringere Abhängigkeit von Strom.

Darüber hinaus ist Proof-of-Stake ein sicherer Ansatz im Vergleich zu Proof-of-Work. Wilcox ging auch darauf ein. Er sagte:

„Ich denke, dass Proof-of-Work einige Sicherheitsmängel aufweist, wie die 51%-Angriffe gezeigt haben, wenn ein Miner die Mehrheit der Rechenleistung im Netzwerk kontrolliert und Token stehlen kann. Und ich denke, dass Proof-of-Stake eine viel höhere Sicherheit bietet, und das zu viel geringeren Kosten.“

Mehr zum Thema: BSV verliert 5%, nachdem das Netz zu 51% angegriffen wurde

Der Übergang zu Proof-of-Stake

Wilcox plädiert für den Übergang zu Proof-of-Stake, da das Netzwerk sich bewährt habe und sich nicht mehr im Experimentierstadium befindet. Er verweist auf den erfolgreichen Start von Netzwerken wie Cardano, Tezos, Algorand und Cosmos, um seinen Standpunkt zu untermauern. Ein weiterer Grund sei die Notwendigkeit des schutzes der Privatsphäre vor der Regierung. Er fügte hinzu, dass Megakonzerne und Regierungen die Kontrolle über die Menschen ergreifen:

„…und gleichzeitig erleben wir, dass die Menschen weltweit bewusster werden und ihre Privatsphäre, ihre Autonomie und ihre menschlichen Beziehungen stärker wahrnehmen.“

Außerdem können die Nutzer von Proof-of-Work bei einem Angriff auf das Netz verlieren. Die Nutzer haben im Falle eines Angriffs keine Alternative. Proof-of-Stake-Netzwerke hingegen können bösartige Akteure bereits vor einem Angriff erkennen und Probleme angehen, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

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