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Zuckerberg-Schwester Randi will für mehr weibliche Teilhabe am Kryptomarkt sorgen

Die Okcoin hat nun eine weitere Frau in wichtiger Rolle, womit die Krypto-Handelsplattform bestens positioniert ist, um für mehr weibliche Repräsentanz im Markt zu sorgen.

Die Kryptobörse Okcoin hat bekanntgegeben, dass Randi Zuckerberg, die Schwester des prominenten Facebook-Geschäftsführers Mark Zuckerberg, als neue Markenbotschafterin der Plattform für eine verstärkte Teilhabe von Frauen am Kryptomarkt werben wird.

Wie die Okcoin in ihrer entsprechenden Mitteilung vom Donnerstag angibt, werden neben der Anstellung von Zuckerberg noch 1 Mio. US-Dollar von der Kryptobörse bereitgestellt, um die weibliche Nutzerschaft bis 2025 auf 50 % hochzuschrauben. Zuckerberg war zuvor Direktorin für Marktentwicklung und offizielle Sprecherin für Facebook, ehe sie 2011 von diesen Posten zurückgetreten ist und ihr eigenes Social-Media-Unternehmen gegründet hat. Darüber hinaus hat sie mit dem Zuckerberg Institute eine Initiative ins Leben gerufen, die spezielles Fachwissen an Studenten, Unternehmer und Manager vermittelt.

„Krypto und die damit einhergehende neue Ära der Vermögensbildung sollte für alle offenstehen“, wie Zuckerberg ihre Absichten hinter dem Wechsel zur Kryptobörse verdeutlicht. Dahingehend führt sie aus: „Ich bin Okcoin in beratender Funktion beigetreten, um diese Mission zu unterstützen und mehr Frauen in die Welt der Kryptowährungen zu holen.“

Had so much fun filming this video (complete with a cameo from my toddler) and over the moon to be working with @Okcoin to get more women into the crypto space https://t.co/FtURPcFcSt

— Randi Zuckerberg (@randizuckerberg) December 2, 2021

Mit der Anstellung von Zuckerberg hievt Okcoin die nächste Frau in eine Führungsrolle. Mit Geschäftsführerin Hong Fang und Marketingchefin Mandy Campbell sind bereits zwei Frauen in wichtigen Positionen bei der Kryptobörse. Fang hatte gegenüber Cointelegraph im vergangenen Jahr angegeben, dass auf der Plattform 2020 immerhin schon 50 % der neu dazu kommenden Nutzer Frauen sind.

„Im Laufe der Geschichte wurden Frauen und andere Randgruppen lange der Zugang zum traditionellen Finanzsystem verwehrt“, wie Fang die heutigen Bemühungen ihrer Firma erklärt. Dem fügt sie an: „Kryptowährungen haben das Potenzial, diese Normalität umzukehren, denn Dezentralisierte Finanzdienstleistungen (DeFi) bieten völlig neue Möglichkeiten der Vermögensbildung. Leider ist die Adoption durch Frauen bisher jedoch noch sehr gering.“

Die 2013 gegründete Okcoin ist eine der ältesten Kryptobörsen der Welt, die inzwischen in mehr als 190 Ländern verfügbar ist. Der eigentliche Hauptsitz der Plattform ist zwar in den USA, doch im Juli hat das Unternehmen nun auch in Malta und den Niederlanden eine offizielle Zulassung für den europäischen Markt erhalten.

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